Vaihingen an der Enz

Stuckateur in Vaihingen an der Enz

Putz, Dämmung und Anstrich für Häuser jedes Baujahrs – mit sauberen Anschlüssen an Fenster, Sockel und Dach.

Kurz gesagt: Stuckateurarbeiten in Vaihingen an der Enz – Wärmedämmverbundsystem (WDVS), Außenputz, Rissesanierung und Fassadenanstrich – übernimmt BM Generalbau aus Mühlacker als Generalunternehmer. Gerüst, Fenstertausch und Anschlussdetails stimmen wir in einem Ablauf ab. Anfragen per Formular oder Telefon, die Besichtigung vor Ort ist kostenlos.

Für Fassaden gibt es in Vaihingen zwei Welten. In den Wohngebieten der Kernstadt und in Stadtteilen wie Kleinglattbach oder Enzweihingen stehen viele Putzfassaden der 1960er- bis 1980er-Jahre, bei denen eine Dämmung oft zusammen mit neuen Fenstern ansteht. Im historisch geprägten Kern und in alten Ortslagen wie Roßwag oder Horrheim können dagegen Vorgaben zum Ortsbild oder zum Denkmalschutz bestehen – dort ist nicht jede Fassade für ein WDVS geeignet oder zulässig.

WDVS an Häusern der Nachkriegsjahrzehnte

Ein Wärmedämmverbundsystem besteht aus Kleber, Dämmplatte, Dübeln, Armierung, Gewebe und Oberputz – alles aus dem System eines Herstellers. Die Fläche ist selten das Problem. Kritisch sind die Details:

  • Fensterlaibungen und Rollladenkästen – hier entstehen Wärmebrücken, wenn schlampig gearbeitet wird.
  • Sockel – mit Perimeterdämmung gegen Spritzwasser und Erdfeuchte.
  • Dachüberstand – wird die Wand um etliche Zentimeter dicker, kann er zu knapp werden.
  • Anbauteile – Fensterbänke, Regenrohre, Leuchten und Hausnummern werden demontiert und neu gesetzt.

Stehen auch neue Fenster an, legen wir deren Einbaulage auf die Dämmung ab. Sonst bleibt am Anschluss eine Wärmebrücke, obwohl gedämmt wurde.

Fassaden im historischen Ortskern

Bei Gebäuden in historischen Lagen können Vorgaben zu Putzstruktur, Farbe oder Dämmung gelten, manche Maßnahmen sind genehmigungspflichtig. Eine Außendämmung auf Sichtfachwerk scheidet in der Regel aus; dann kommt eine Innendämmung mit vorheriger Bauteilprüfung in Frage. Was im Einzelfall gilt, entscheidet die zuständige Behörde. Wir klären das vor dem Angebot und richten Aufbau und Material danach aus – Zusagen zur Genehmigung machen wir nicht.

Putz, Risse und Anstrich

Nicht jede Fassade braucht eine Dämmung. Oft reicht es, Risse fachgerecht zu sanieren, Hohlstellen zu schließen und einen neuen Oberputz oder Anstrich aufzubringen. Vor Beginn prüfen wir den Untergrund auf Tragfähigkeit, Risse und Feuchte – eine Beschichtung auf losem Altputz hält nicht.

  • Scheibenputz – gleichmäßige, ruhige Fläche.
  • Kratzputz – markanter, handwerklich aufwendiger.
  • Reibeputz – gerichtete Struktur, robust.

Sehr dunkle Farbtöne heizen sich in der Sonne stark auf; die Hellbezugswerte der Hersteller berücksichtigen wir, bevor bestellt wird. Fassadenarbeiten planen wir witterungsbedingt in die wärmere Jahreshälfte. Förderfähigkeit sollte vorher geprüft werden, in der Regel mit einem Energieberater.

Ablauf einer Fassadensanierung

  • Besichtigung – Untergrund, Risse, Feuchte, Dachüberstand, Anschlüsse.
  • Klärung – Vorgaben zum Ortsbild, Dämmstoff, Dämmstärke und Putzstruktur.
  • Gerüst – Aufbau mit Blick auf Zufahrt und Nachbargrundstücke.
  • Vorarbeiten – Demontage von Fensterbänken, Rohren, Leuchten; Untergrund vorbereiten.
  • Dämmung, Armierung, Oberputz – mit Standzeiten je nach Witterung.
  • Anstrich und Rückbau – Anbauteile setzen, Gerüst abbauen, Abnahme.

Da das Gerüst einen großen Anteil am Aufwand ausmacht, lohnt es sich, alles zu bündeln, was außen ansteht: Fenster, Fensterbänke, Rollladenkästen, Regenrinnen. Einzelne Fassadenseiten zu dämmen ist technisch möglich, energetisch aber selten die beste Lösung, weil Übergänge zwischen gedämmten und ungedämmten Flächen entstehen.

Bei den Dämmstoffen ist EPS der wirtschaftliche Standardfall bei Wohnhäusern. Mineralwolle ist nicht brennbar und diffusionsoffener, Holzfaser bietet guten sommerlichen Hitzeschutz. Welcher Stoff passt, hängt vom Wandaufbau und von Ihren Anforderungen ab – das besprechen wir vor dem Angebot.

Ein Punkt, den wir immer ansprechen, ist die Lüftung. Eine gedämmte Wand wird innen wärmer und damit weniger schimmelanfällig. Kommen aber gleichzeitig dichte Fenster hinzu und das Lüftungsverhalten bleibt gleich, steigt die Raumluftfeuchte. Das klären wir vor der Ausführung, nicht nach dem ersten Winter.

Referenzen aus der Region

Projekte, die wir in diesem Gewerk ausgeführt haben.

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Drei kurze Schritte, keine Verpflichtung. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

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Häufige Fragen

Das hängt von Lage, Bebauungsplan und möglichen Vorgaben zum Ortsbild oder Denkmalschutz ab. In vielen Wohngebieten ist eine Dämmung unproblematisch, im historischen Kern kann es anders sein. Wir klären das vor dem Angebot; entscheiden muss die zuständige Behörde.

Das ergibt sich aus Wandaufbau, Ziel und Fördervoraussetzungen, nicht aus einer Faustregel. Der größte Effekt liegt in den ersten Zentimetern; mehr Stärke bringt nicht linear mehr.

Sichtfachwerk wird in der Regel nicht überdämmt. Infrage kommt dann eine Innendämmung, die vorher bauphysikalisch geprüft werden muss. Bei verputztem Fachwerk hängt es vom Einzelfall und von den Vorgaben der Behörde ab.

Die wärmere Jahreshälfte. Putz und Anstrich brauchen bestimmte Temperaturen und dürfen nicht in Regen oder pralle Sonne. Wer im Frühjahr anfragt, hat bei der Terminplanung den größten Spielraum.

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