Fassade mit angebrachtem Wärmedämmverbundsystem vor dem Verputzen

Leistung

Fassade & Dämmung

Optisch und energetisch auf dem neuesten Stand. Die Fassade ist die größte zusammenhängende Fläche eines Hauses – und der Ort, an dem sich Energieverluste am deutlichsten reduzieren lassen.

Unsere Leistungen

Wärmedämmverbundsystem

Kleber, Dämmung, Dübel, Armierung und Gewebe im System eines Herstellers.

Sockeldämmung

Perimeterdämmung mit Schutz gegen Spritzwasser und Erdfeuchte.

Laibungsdämmung

Fenster- und Türlaibungen ohne Wärmebrücke.

Grundputz

Armierungsschicht als Untergrund für den Oberputz.

Oberputz

Scheiben-, Kratz- oder Reibeputz in der gewünschten Körnung.

Fassadenanstrich

Anstrich auf mineralischer oder organischer Basis.

Untergrundprüfung

Prüfung auf Tragfähigkeit, Risse und Feuchte vor Beginn.

Rissesanierung

Instandsetzung vorhandener Putzrisse.

Fensterbänke

Demontage, Anpassung und Neumontage nach dem Dämmen.

Gerüst

Auf- und Abbau inklusive Standzeit.

Anschlussdetails

Dach, Balkon, Rollladenkästen und Durchdringungen.

Innendämmung

Wenn außen nicht gedämmt werden darf – mit Bauteilprüfung.

Wärmedämmverbundsystem

Ein WDVS ist ein System aus aufeinander abgestimmten Komponenten: Kleber, Dämmplatte, Dübel, Armierungsmasse, Gewebe, Grundputz und Oberputz. Diese Teile dürfen nicht frei gemischt werden – die Systemgarantie hängt daran, dass die Komponenten eines Herstellers verwendet werden.

Dämmstoffe

  • EPS (Polystyrol) – wirtschaftlich, leicht, gut zu verarbeiten; der Standardfall bei Wohngebäuden.
  • Mineralwolle – nicht brennbar und diffusionsoffener, schwerer und teurer; oft bei Brandschutzanforderungen.
  • Holzfaser – ökologisch, mit gutem sommerlichem Hitzeschutz, im oberen Preisbereich.

Details entscheiden

Die Fläche selbst ist unkritisch. Kritisch sind die Anschlüsse: Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Sockel, Dachanschluss, Balkonplatten und Durchdringungen. Dort entstehen Wärmebrücken, wenn schlampig gearbeitet wird – und dort zeigen sich später die Feuchteschäden.

Besondere Aufmerksamkeit braucht der Sockelbereich: Er muss gegen Spritzwasser und aufsteigende Feuchte geschützt sein und wird mit einem geeigneten Perimeterdämmstoff ausgeführt.

Putz und Anstrich

Auf die Armierungsschicht kommt der Oberputz. Er bestimmt Struktur und Optik:

  • Scheibenputz – gleichmäßige Körnung, ruhige Fläche; der häufigste Wunsch.
  • Kratzputz – markanter, handwerklich aufwendiger.
  • Reibeputz – gerichtete Struktur, robust.

Die Körnung bestimmt Materialverbrauch und Wirkung: Je gröber, desto stärker zeichnet sich die Struktur ab und desto mehr Material wird benötigt.

Bei der Farbwahl gibt es eine technische Grenze: Sehr dunkle Farbtöne heizen sich in der Sonne stark auf, was zu Spannungen im Putz führen kann. Systemhersteller geben dafür Hellbezugswerte vor – die berücksichtigen wir bei der Beratung, bevor eine Farbe bestellt wird.

Fassadensanierung im Bestand

Vor jeder Dämmung steht die Prüfung des Untergrunds: Trägt der alte Putz? Gibt es Risse, Hohlstellen oder Feuchte? Eine Dämmung auf einem nicht tragfähigen Untergrund löst sich – mitsamt Putz.

Ebenfalls vorher zu klären: Dachüberstand und Ortgang. Wird die Fassade um etliche Zentimeter dicker, kann der Dachüberstand zu knapp werden. Manchmal ist deshalb eine Anpassung am Dach nötig – das gehört in die Planung, nicht in eine Nachtragsrechnung.

Auch Fensterbänke, Regenrohre, Außensteckdosen, Lampen und Hausnummern müssen demontiert und nach dem Putzen wieder gesetzt werden. Das klingt nebensächlich, ist aber ein realer Teil des Aufwands.

Kostenfaktoren

  • Fassadenfläche und Gebäudeform – Erker, Gauben und Versprünge erhöhen Fläche und Detailaufwand.
  • Gerüst – Standzeit und Höhe sind eine eigene Position.
  • Dämmstoff und Dämmstärke.
  • Zustand des Untergrunds – ob vorbereitet oder saniert werden muss.
  • Anschlussdetails – Anzahl der Fenster, Balkone und Durchdringungen.
  • Putzart und Körnung.

Zur Förderlandschaft: Für energetische Maßnahmen gibt es Programme auf Bundesebene. Bedingungen und Fristen ändern sich regelmäßig, und für viele Programme ist eine Energieberatung Voraussetzung – dazu verweisen wir Sie an eine fachkundige Stelle, statt Zusagen zu machen, die wir nicht überblicken.

Referenzprojekte: Fassade & Dämmung

Ausgeführt und dokumentiert – mit Bildern von der Baustelle.

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Drei kurze Schritte, keine Verpflichtung. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

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Häufige Fragen

Das hängt von Wandaufbau, Ziel und Fördervoraussetzungen ab. Mehr Dämmstärke bringt nicht linear mehr: Der größte Effekt liegt in den ersten Zentimetern. Die sinnvolle Stärke ergibt sich aus der Berechnung, nicht aus einer Faustregel.

Eine fachgerecht gedämmte Außenwand wird innen wärmer und damit weniger schimmelanfällig. Problematisch wird es, wenn nach der Dämmung dichte Fenster eingebaut werden und das Lüftungsverhalten gleich bleibt – dann steigt die Raumluftfeuchte. Deshalb sprechen wir das Thema Lüftung immer mit an.

Technisch möglich, energetisch aber selten die beste Lösung, und es entstehen Übergänge zwischen gedämmten und ungedämmten Flächen. Da das Gerüst ohnehin einen großen Anteil ausmacht, ist die Gesamtfassade meist wirtschaftlicher.

Sie sind stark witterungsabhängig: Putz und Anstrich brauchen bestimmte Temperaturen und dürfen nicht in Regen oder pralle Sonne. Realistisch planen wir Fassadenarbeiten deshalb in die wärmere Jahreshälfte.

Für energetische Maßnahmen existieren Förderprogramme des Bundes. Bedingungen und Fristen ändern sich regelmäßig, und häufig ist eine Energieberatung Voraussetzung. Wir verweisen Sie dafür an eine fachkundige Stelle – zusagen können wir eine Förderung nicht.

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Wir schauen es uns an, hören zu und sagen ehrlich, was möglich ist – und was nicht.