Luftaufnahme des sanierten Einfamilienhauses in Dürrmenz mit neuer Fassade, neuem Dach und Photovoltaikanlage

Referenzprojekt

Kernsanierung in Mühlacker-Dürrmenz

Zwei Jahre, dreizehn Etappen: Vom Bestandshaus mit altem Dachstuhl zum energetisch sanierten Zuhause – Erdarbeiten und Sockelabdichtung, neues Dach mit Photovoltaik, Stahlträger statt tragender Wände, Wärmedämmverbundsystem, Fußbodenheizung, Q4-Oberflächen und großformatige Fliesen.

Ort
Mühlacker-Dürrmenz
Projektart
Kernsanierung + energetische Sanierung
Bauzeit
Juli 2024 – 2026
Gewerke
Erdarbeiten, Dach & Photovoltaik, Fassade, Fenster, Stahlbau, Maurerarbeiten, Heizung, Elektro, Sanitär, Fliesen, Innenausbau
Besonderheit
Offener Wohn-/Ess-/Küchenbereich mit Stahlträgern

Als wir dieses Haus im Juli 2024 zum ersten Mal fotografiert haben, war es vollständig bewohnbar – und vollständig aus der Zeit gefallen. Parkett, Raufaser, eine Küche aus einem anderen Jahrzehnt, ein ungedämmter Dachstuhl. Nichts davon war kaputt. Alles davon war am Ende seiner Nutzungsdauer.

Aus diesem Bestand ist in dreizehn Etappen ein anderes Haus geworden. Die Substanz blieb, fast alles andere wurde ersetzt: Der Sockel wurde freigelegt und abgedichtet, das Dach komplett neu aufgebaut und mit einer Photovoltaikanlage belegt, die tragenden Innenwände im Erdgeschoss wichen Stahlträgern, die Fassade erhielt ein Wärmedämmverbundsystem mit 180 mm Dämmstärke.

Innen: Fußbodenheizung in allen Räumen, neue Fenster – im Erdgeschoss bodentief –, Klimaanlage, in Q4 gespachtelte Wände und Decken, LED-Lichtlinien, großformatiges Feinsteinzeug bis 280 × 120 cm und zwei komplett neue Bäder.

Dieses Projekt ist auf dieser Seite lückenloser dokumentiert als jedes andere: vom ersten Baggerschnitt bis zur Luftaufnahme zwei Jahre später.

Was das Projekt zeigt

Warum die Reihenfolge zählt.

An diesem Projekt lässt sich der Kern unserer Arbeit ablesen: Zwischen der ersten Aufnahme und der Luftaufnahme liegen zwei Jahre, dreizehn Etappen und über ein Dutzend Gewerke, die in einer festen Abfolge arbeiten müssen.

Der Sockel musste abgedichtet sein, bevor die Fassade gedämmt wurde. Die Stahlträger mussten stehen, bevor die Decken abgehängt wurden. Die Fußbodenheizung lag vor dem Estrich, der Estrich musste belegereif sein, bevor Fliesen kamen. Die Verbundabdichtung im Bad musste vollständig sein, bevor die erste Fliese geklebt wurde. Die Q4-Spachtelung war notwendig, weil die Lichtlinien flach über die Wände streifen und jede Unebenheit sichtbar machen.

Keiner dieser Punkte ist für sich kompliziert. Zusammengenommen entscheiden sie darüber, ob eine Baustelle läuft – oder wartet.

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