Pforzheim

Maurer in Pforzheim

Die Grundrisse des Pforzheimer Wiederaufbaus sind sparsam. Wer sie öffnen will, braucht zuerst Klarheit über Tragwerk und Mauerwerk.

Kurz gesagt: Maurerarbeiten in Pforzheim – Wanddurchbrüche mit Stahlträger, neue Wände, Fensteröffnungen, Rückbau und Anbauten – führt BM Generalbau aus Mühlacker aus. Bei tragenden Bauteilen arbeiten wir mit einem Statiker zusammen. Anfragen über das Formular oder telefonisch, die Besichtigung vor Ort ist kostenlos.

In Pforzheim prägen zwei Dinge die Maurerarbeiten. Erstens der Wiederaufbau: Wohnungen aus den 1950er- und 1960er-Jahren haben kleine, abgeschlossene Räume, die heute oft verbunden werden sollen. Zweitens die Topografie: In Stadtteilen wie Brötzingen, Dillweißenstein, Huchenfeld und Büchenbronn stehen viele Häuser am Hang, mit Kellerwänden im Erdreich und Stützmauern auf dem Grundstück.

Wanddurchbruch im Nachkriegsgrundriss

Küche und Wohnzimmer verbinden, den dunklen Flur öffnen, einen Durchgang zum Balkon schaffen – das sind die häufigsten Wünsche. Technisch sind es zwei verschiedene Aufgaben, je nachdem, ob die Wand trägt.

  • Nichttragende Wand: entfernen, Anschlüsse an Decke, Boden und Wänden schließen. Zu beachten sind Leitungen in der Wand.
  • Tragende Wand: statische Bewertung, Abfangung der Decke, Öffnung herstellen, Stahlträger einbauen, Auflager ausbilden. Die Dimensionierung macht der Statiker.

Ob eine Wand trägt, erkennt man nicht durch Klopfen. Maßgeblich sind Grundriss, Wandstärke, Spannrichtung der Decke und die Lage im Gebäude. Im Mehrfamilienhaus kommt hinzu: Tragende Wände sind Gemeinschaftseigentum, ein Durchbruch braucht dann die Zustimmung der Eigentümer.

Mauerwerk aus der Wiederaufbauzeit

In Gebäuden dieser Jahre ist nicht jede Wand aus dem Material, das man erwartet. Gebaut wurde mit dem, was verfügbar war – teils mit Steinen und Betonen, für die aufbereitetes Trümmermaterial verwendet wurde, teils mit wechselnden Wandaufbauten innerhalb eines Geschosses.

Für die Praxis heißt das: Tragfähigkeit, Auflager für Träger und Dübelhalt werden geprüft, bevor wir eine Öffnung zusagen. Zeigt sich beim Öffnen ein anderes Mauerwerk als angenommen, wird die Arbeit unterbrochen. Sie werden informiert, und wir besprechen die Auswirkung auf Preis und Termin, bevor es weitergeht.

Neu gemauert wird mit Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton, je nach Anforderung: Kalksandstein für Schallschutz und Tragfähigkeit, etwa bei Wänden zur Nachbarwohnung, Porenbeton für leichte Innenwände, die eine alte Decke nicht unnötig belasten sollen.

Mauern am Hang: Keller, Stützmauer, Anbau

Am Hang hat ein Haus oft eine Seite, die zur Hälfte im Erdreich liegt. Die Kellerwände dort sind Erddruck und Feuchte ausgesetzt. Was wir dort übernehmen:

  • Kellerarbeiten: Ausgleich, Instandsetzung und Innenabdichtung, wo eine Außenabdichtung nicht machbar ist.
  • Neue Öffnungen im Hanggeschoss: Fenster vergrößern oder neu herstellen, mit Sturz nach Statik.
  • Anbauten: Rohbau mit sauberer Anbindung an den Bestand, damit Alt- und Neubau nicht gegeneinander reißen.

Bei Stützmauern und Erddruck ist der Statiker immer beteiligt. Ob ein Bodengutachten nötig ist, klären wir mit ihm vor der Planung. Und am Hang gilt besonders: Wie Schutt hinaus und Material hinein kommt, steht vor Baubeginn fest.

Was den Aufwand bestimmt

Die eigentliche Öffnung ist oft schnell hergestellt. Der Aufwand liegt davor und danach:

  • Tragend oder nicht. Bei tragenden Wänden kommen Statik, Abfangung der Decke und Stahlträger dazu.
  • Material. Mauerwerk mit unbekannter Zusammensetzung braucht mehr Vorsicht beim Öffnen und beim Ausbilden der Auflager.
  • Leitungen in der Wand. Strom, manchmal Wasser oder Heizung müssen umgelegt werden.
  • Nacharbeit. Anschlüsse schließen, verputzen, Boden anarbeiten, Träger brandschutztechnisch bekleiden, wo nötig.
  • Transport und Entsorgung. Bauschutt aus dem dritten Stock ohne Aufzug oder aus einem Haus am Hang ohne Zufahrt ist ein anderer Aufwand als aus dem Erdgeschoss an der Straße.

Bei Kernsanierungen gehören auch die Schließarbeiten zu uns: Schlitze und Durchbrüche, die Elektro und Sanitär hinterlassen, werden vermauert und für den Putz vorbereitet. Dadurch bleibt die Verantwortung für die Wand bei einem Betrieb.

Maurer in Pforzheim: Ihre Anfrage

Drei kurze Schritte, keine Verpflichtung. Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

  • Kostenlose Besichtigung vor Ort
  • Ein fester Ansprechpartner
  • Lieber direkt sprechen? +49 160 2249828
  1. 1 Vorhaben
  2. 2 Rahmen
  3. 3 Kontakt
Was haben Sie vor?

Um welches Objekt geht es?

Häufige Fragen

Bei Eingriffen in tragende Bauteile ist in der Regel ein statischer Nachweis nötig, teils auch eine Anzeige oder Genehmigung. Was gilt, entscheidet die Baurechtsbehörde der Stadt Pforzheim. Wir sagen Ihnen, was vorab zu klären ist.

Eine nichttragende Wand innerhalb der Wohnung meist ja. Eine tragende Wand gehört zum Gemeinschaftseigentum; dann braucht es die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft und einen statischen Nachweis.

Abbruch erzeugt viel Staub. Wir arbeiten mit Staubschutzwänden und Absaugung; in bewohnten Wohnungen trennen wir den Arbeitsbereich ab. Ganz staubfrei ist Abbruch nicht.

Ja. Statik, Gründung und Anbindung an den Bestand werden vorher mit dem Statiker geklärt, ebenso die Baustellenlogistik.

Kostenloses Erstgespräch

Maurerarbeiten in Pforzheim anfragen

Wir sehen uns Wand, Decke und Gebäude in Pforzheim an und sagen Ihnen, was für einen Durchbruch oder Umbau geklärt werden muss.