
Referenzprojekt
Natursteinkamin im offenen Wohnraum
Ein Eckkamin, der von drei Seiten sichtbar ist: hohe Haube aus Naturstein, darunter ein schwebender Sockelkasten in Anthrazit. Dazu ein Bodenbelag, der durch den ganzen Wohnbereich bis in den Flur läuft.
Dieser Kamin ist kein Wandelement, sondern ein Baukörper: Er steht im Raum, die Scheibe geht über Eck, und man sieht ihn aus dem gesamten Wohnbereich.
Damit gibt es keine Rückseite, hinter der eine Kante verschwinden könnte. Die Haube läuft nach oben zusammen, jede ihrer Kanten ist eine Gehrung, und die Maserung des Steins soll über diese Kanten weitergehen. Der Sockelkasten darunter ist in Anthrazit abgesetzt und wirkt, als schwebe er.
Der Boden ist Teil desselben Bildes: großformatige Platten in Betonoptik, die ohne Wechsel durch den Wohnbereich, an der Fensterfront entlang und über die Treppe in den Flur laufen.
Ein Kamin, ein Wohnbereich
Drei Abschnitte aus einem Geschoss.
Alle Bilder stammen aus diesem Objekt. Zum Vergrößern anklicken.
Der Kamin
Haube und Sockel
Die Haube aus Naturstein sitzt über dem Feuerraum, der Sockelkasten in Anthrazit darunter. Beide Baukörper stehen frei – jede Kante ist sichtbar.
Der Raum
Kamin im Wohnbereich
Der Kamin steht an der Fensterfront, daneben die Nische für Brennholz. Von der Sitzbank am Fenster bis zum Durchgang bleibt der Blick frei.
Der Boden
Ein Format durchs ganze Geschoss
Großformat in Betonoptik, ohne Materialwechsel bis in den Flur und über die Treppe. Dazu zwei Wandkonsolen im selben Anthrazit wie der Kaminsockel.
Was das Projekt zeigt
Ein Baukörper hat keine Rückseite.
An einer Wand kann eine Verkleidung eine Kante verstecken. Ein frei stehender Kamin kann das nicht – er wird umrundet, und jede Ecke wird angesehen.
Dazu kommt die Maserung: Bei Naturstein läuft sie über die Gehrung weiter oder sie bricht ab. Ob sie weiterläuft, entscheidet sich beim Zuschnitt – also bevor irgendetwas montiert wird.
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