Fertige Kaminverkleidung in weißer Marmoroptik mit Sockelbank

Referenzprojekt

Kaminverkleidung in Marmoroptik

Ein flacher Rahmen aus Großformatplatten legt sich um den Feuerraum, darunter eine Sockelbank aus demselben Material. Vier sichtbare Kanten, vier Gehrungen.

Projektart
Kaminverkleidung
Leistungen
Zuschnitt, Gehrungsverklebung, Montage
Material
Großformatplatten in weißer Marmoroptik
Besonderheit
Montage auf dem rohen Grundputz, vor dem Wandfinish

Der Rahmen wird gesetzt, solange die Wand noch roh ist – auf den Bildern sichtbar an der roten Grundputzfläche dahinter. Das ist Absicht: So steht die Verkleidung fest, bevor die Wand ihre Oberfläche bekommt, und der Anschluss lässt sich sauber anarbeiten statt nachträglich zu verfugen.

Der Rahmen selbst besteht aus wenigen großen Platten. An jeder Ecke treffen zwei davon auf Gehrung zusammen, damit an der Kante keine Schnittfläche steht, sondern die Oberfläche um die Ecke läuft.

Weil das Material eine Maserung hat, wird der Zuschnitt nach der Platte geplant: Die Zeichnung soll über die Gehrung weitergehen und an der Rahmeninnenkante nicht abreißen.

Ein Kamin

Vom rohen Putz bis zum fertigen Rahmen.

Alle Bilder stammen von diesem Kamin. Zum Vergrößern anklicken.

Ausführung

Rahmen auf rohem Putz

Der Rahmen sitzt auf dem Grundputz, die Sockelbank darunter aus demselben Material. Erst danach bekommt die Wand ihre Oberfläche.

Detail

Die Gehrung

Zwei auf 45 Grad geschnittene Kanten, verklebt zu einer Ecke. Es gibt kaum Klebefläche und keine Toleranz – dafür sieht der Rahmen danach massiv aus.

Ergebnis

Kamin und Raum

Die fertige Verkleidung, dazu der Blick in den Raum mit dem neu verlegten Boden.

Was das Projekt zeigt

Warum die Reihenfolge auch hier zählt.

Eine Kaminverkleidung, die nach dem Wandfinish montiert wird, braucht eine Anschlussfuge – sichtbar, und irgendwann rissig.

Wird sie vorher gesetzt, arbeitet der Putz an sie an. Der Preis dafür ist, dass die Verkleidung früh feststehen muss, mitten in einer noch offenen Baustelle. Genau deshalb gehört sie in die Ablaufplanung und nicht ans Ende.

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