Fertiggestellter offener Wohn-Ess-Bereich mit Einbauküche und großformatigen Bodenfliesen

Referenzprojekt

Innenausbau Neubau in Ispringen

Kompletter Innenausbau eines Neubaus über drei Etagen: abgehängte Decken mit LED-Spots, über 1.000 m² Wandfläche in Qualitätsstufe Q4, Sanitär- und Fliesenarbeiten sowie der Dachausbau in Trockenbau.

Ort
Ispringen, Enzkreis
Projektart
Neubau – Innenausbau
Umfang
3 Etagen inklusive Dachausbau
Flächen
über 1.000 m² Wand · ca. 350 m² Decke

In Ispringen haben wir den kompletten Innenausbau eines Neubaus übernommen – vom Rohbau bis zur fertigen, gespachtelten Fläche.

Der Umfang umfasst drei Etagen einschließlich Dachausbau: abgehängte Decken über die gesamte Fläche, Sanitärinstallation mit Vorwänden, Trockenbau in den Bädern, großformatige Fliesenarbeiten und die Spachtelung sämtlicher Wände und Decken in Qualitätsstufe Q4.

Über 1.000 Quadratmeter Wandfläche und rund 350 Quadratmeter Deckenfläche in Q4 sind kein Ausstattungsdetail, sondern eine Notwendigkeit: Die Räume sind durchgehend mit LED-Einbauspots ausgestattet. Deren Licht streift flach über Wand und Decke und zeichnet jede Unebenheit nach. Wer hier eine Stufe tiefer spachtelt, sieht das an jedem Abend.

Bautagebuch

8 Etappen, dokumentiert.

Alle Bilder stammen von dieser Baustelle. Zum Vergrößern anklicken.

Etappe 01

Unterkonstruktion der abgehängten Decken

Auf die Rohbetondecken kam eine Holz-Konterlattung als Unterkonstruktion. Der entstehende Hohlraum nimmt die Elektroleitungen auf – die Voraussetzung dafür, dass später über 350 Quadratmeter Decke ohne sichtbare Installation auskommen und die Spots frei positioniert werden können.

Etappe 02

Sanitärinstallation und Vorwände

Frisch- und Abwasserleitungen, die Vorwandelemente für die WCs sowie die gedämmten Leitungen der Wohnraumlüftung wurden gesetzt, bevor die Wände geschlossen wurden. In den Bädern trägt ein Metallständerwerk aus CW- und UW-Profilen die Vorwand.

Etappe 03

Dachgeschoss: Dampfbremse und Unterkonstruktion

Im Dachgeschoss wurde die Dampfbremse verlegt und mit einer Metallunterkonstruktion für Schrägen und Decken abgefangen. Die Dampfbremse muss durchgängig dicht bleiben – an Sparren, Kehlbalken und jeder Durchdringung. Auch hier lagen Sanitär- und Elektroleitungen vor der Beplankung.

Etappe 04

Beplankung der Decken und Schrägen

Rund 350 Quadratmeter Deckenfläche über drei Etagen wurden beplankt – einschließlich der Dachschrägen und der Anschlüsse an Kehlbalken und Fensterlaibungen. Auf den fertigen Böden schützt Bauvlies die Estrichflächen während der folgenden Gewerke.

Etappe 05

Bäder: imprägnierte Beplankung

In den Nassbereichen kommen imprägnierte Gipsplatten zum Einsatz – erkennbar an der grünen Kartonage. Aussparungen für Ablauf, Armaturen, Spülkasten und Elektroanschlüsse wurden gesetzt, bevor die Flächen geschlossen wurden. Nachträgliche Öffnungen sind hier immer eine Schwachstelle.

Etappe 06

Q4-Spachtelung und LED-Ausschnitte

Die Oberfläche entsteht in Stufen: Fugen und Schraubstellen füllen, grundspachteln, schleifen, dann vollflächig fein spachteln. Erst am Ende dieser Kette steht Q4 – auf über 1.000 Quadratmetern Wand und rund 350 Quadratmetern Decke. Die Ausschnitte für die LED-Einbauspots sind vorher gesetzt und in die Deckenplanung eingerechnet, so ergibt sich ein gleichmäßiges Raster statt einer Notlösung um Leitungen herum.

Etappe 07

Fliesenarbeiten

Großformatige Bodenfliesen, verlegt mit Nivelliersystem. Die roten Keile halten benachbarte Platten während der Abbindezeit auf einer Ebene – bei großen Formaten der Unterschied zwischen einer ruhigen Fläche und fühlbaren Kanten.

Etappe 08

Fertigstellung

Die fertigen Flächen: durchgehende Bodenfliesen, glatte Q4-Wände, abgehängte Decken mit eingesetzten Spots und der offene Wohn-Ess-Bereich mit montierter Küche.

Was das Projekt zeigt

Warum Q4 hier keine Option war.

Die Qualitätsstufe einer gespachtelten Fläche wird oft als Sparposten behandelt. Bei diesem Projekt war sie eine technische Vorgabe.

Sobald ein Raum mit LED-Einbauspots ausgestattet ist, fällt das Licht flach über Wand und Decke. Was bei diffusem Deckenlicht unsichtbar bleibt – ein leicht überstehender Spachtelrand, eine Plattenfuge, eine Schraubenstelle – wirft dann einen Schatten.

Deshalb wurde hier vollflächig in Q4 gespachtelt, auf über 1.000 Quadratmetern Wand und rund 350 Quadratmetern Decke. Das ist mehr Material und mehr Arbeitszeit als Q3 – und es ist die einzige Stufe, die zu dieser Beleuchtung passt.

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